Berufsbegleitendes Fernstudium - wie geht das?
Die Studiengänge der FFHS sind auf berufstätige Erwachsene ausgerichtet, die sich trotz beruflichem Engagement und familiären Verpflichtungen aus- und weiterbilden möchten. Eine sinnvolle Kombination verschiedener Lernformen, das so genannte «Blended Learning», ermöglicht ein selbstbestimmtes und grösstenteils von Ort und Zeit unabhängiges Studium - so wie es Ihrer persönlichen Lebenssituation am besten entspricht.
Vermittlung der Lerninhalte
Die FFHS arbeitet mit der Methode des Fernstudiums: Im Rahmen der strukturierten und weitgehend geführten Selbstlernphase, die je nach Studiengang etwa 80% des gesamten Studiums ausmacht, erwerben sich die Studierenden nach eigenem Rhythmus Fach- und Methodenkompetenz. Da dieser hohe Selbststudienanteil viel Selbstdisziplin erfordert, wird damit automatisch auch die Selbstkompetenz gefördert. Im Rahmen der Selbstlernphase steht den Studierenden eine breite Palette von aufeinander abgestimmten Lehrmitteln zur Verfügung. Dazu gehören klassische Fachbücher und Skripte ebenso wie eigens von der FFHS entwickelte «Computer Based Trainings» mit interaktiven Übungen und online-basierte «Web Based Trainings».
Während des Heimstudiums sind die Studierenden nicht auf sich alleine gestellt. Vielmehr werden sie von ihren Fachdozierenden während ihrer Selbstlernphase virtuell begleitet. Mittels unserer Lernplattform MOODLE sind sie mit ihren Dozierenden und Mitstudierenden verbunden und erhalten Antwort auf offene Fragen. Auf der Lernplattform treffen sie sich auch regelmässig zum Online-Unterricht. Im Chat-Raum (synchroner Unterricht) und in themenbezogenen Foren (asynchroner Unterricht) diskutieren sie miteinander über das Neugelernte und fertigen Gruppenarbeiten an. In Online-Tests (asynchroner Unterricht) überprüfen sie ihre Lernfortschritte.
Präsenzunterricht in den Regionalzentren
An durchschnittlich zwei Tagen pro Monat (in der Regel handelt es sich um Samstage) sowie einem mehrtägigen Block pro Jahr treffen sich die Studierenden je nach Wohnort im Regionalzentrum Zürich, Bern, Basel oder Brig zum «face-to-face»-Kontaktunterricht. In kleinen Lerngruppen wird das im Alleingang erworbene Wissen und Können unter Anleitung der Dozierenden vertieft und konkret angewendet. Es werden gemeinsam praxisorientierte Fallstudien gelöst sowie Planspiele und handlungsorientierte Trainings durchgeführt. In Präsentationen, Diskussionen und Rollenspielen wird die Sozialkompetenz trainiert.
Dank ihrer Berufstätigkeit können die Studierenden das Gelernte am Arbeitsplatz praktisch vertiefen und umsetzen. Umgekehrt können sie ihre Praxisprobleme in den Unterricht einbringen und im Rahmen von Diskussionen, praxisorientierten Hausarbeiten und Supervisionen unter Anleitung erfahrener Dozierender einer Lösung zuführen.



