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Leitbild

  1. Vision
  2. Der Leistungsuftrag
  3. Die Ausbildungsmethodik
  4. Die geografische Reichweite
  5. Die Qualität der Lehre
  6. Die Ziele der Aus- und Weiterbildung
  7. Die Ziele der angewandten Forschung & Entwicklung sowie Dienstleistungen
  8. Wissenschafts- und Berufsorientierung
  9. Die angestrebte Marktstellung
  10. Die internationale Ausrichtung


1. Vision

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) ist das national führende Kompetenzzentrum für Fernstudium und E-Learning für Aus- und Weiterbildung auf Fachhochschulstufe.

Die Fernfachhochschule Schweiz ist die Alternative für alle, die berufs- und familienbegleitend sowie orts- und zeitunabhängig studieren wollen. Die Studiengänge der FFHS orientieren sich an den Erfordernissen des nationalen und internationalen Arbeitsmarktes.

Die FFHS betreibt anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung und bietet Dienstleistungen für Dritte an. Die Forschung und Entwicklung sichert die Verbindung zur Praxis und die Integration der Ergebnisse in die Lehre.

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) will zusammen mit Fernstudien Schweiz (FS-CH) und der Klett Akademie AG ein Nationales Kompetenzzentrum für Fernunterricht und E-Learning aufbauen.


2. Der Leistungsauftrag

Gestützt auf das Bundesgesetz vom 6. Oktober 1995 über die Fachhochschulen (FHSG) und die Fachhochschulverordnung vom 11. September 1996 (FHSV) erfüllt die FFHS den Leistungsauftrag der Eidgenossenschaft. Die FFHS bietet Bachelor-Studiengänge, Master-Studiengänge, Weiterbildungsmaster (EMBA/MAS) und Nachdiplomkurse bzw. CAS und DAS an. Des Weiteren betreibt die FFHS angewandte Forschung und Entwicklung und bietet Dienstleistungen für Dritte an.

Mit Bundesratsentscheid vom 24. September 2004 wurde die Angliederung der FFHS an die Scuola Universitaria Professionale della Svizzera Italiana (SUPSI) genehmigt. Die FFHS ist als Teilschule eingebunden in die Gesamtstrategie der SUPSI.


3. Die Ausbildungsmethodik

Die FFHS bildet als Fachhochschulinstitution nach der Methode des Fernstudiums (Distance Learning) aus und zwar so, dass die Studierenden unter der Woche zeitlich und örtlich nicht gebunden sind. Damit wird die berufliche Einsatzmöglichkeit der Studierenden nicht beschnitten. Ein Erfordernis, das zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Die Ausbildungsmethodik der FFHS besteht zu 80% aus begleitetem Fernstudium und 20% (in der Regel) samstäglichem Präsenzstudium in den Regionalzentren. Dank dieser Kombination von verschiedenen Formen elektronischen Lernens mit traditionellen Aus- und Weiterbildungsmethoden – dem so genannten «Blended Learning» – wird es für die Studierenden möglich, grösstenteils unabhängig von Ort und Zeit so zu studieren, wie es ihrer persönlichen Lebenssituation am besten entspricht.

Im Rahmen der Selbstlernphase erwerben die Studierenden nach eigenem Rhythmus neues Wissen. Hierzu steht ihnen eine breite Palette von aufeinander abgestimmten Lehrmitteln zur Verfügung. Dazu gehören Fachbücher und Skripte ebenso wie CD-ROMs mit interaktiven Übungen und online-basierte «Web Based Trainings». Während des Selbststudiums sind die Studierenden nicht auf sich alleine gestellt. Vielmehr sind sie mittels einer virtuellen Lernplattform mit ihren Mitstudierenden und ihren Dozierenden verbunden. Im Chat-Raum und in themenbezogenen Foren haben sie die Möglichkeit, miteinander über das Neu-gelernte zu diskutieren, Fragen zu platzieren und Gruppenarbeiten zu erstellen.

An (in der Regel) zwei Samstagen pro Monat treffen sich die Studierenden je nach Wohnort in einem der Regionalzentren zum Präsenzunterricht. In kleinen Lerngruppen wird das im Selbststudium erworbene Wissen unter Anleitung der Dozierenden vertieft und konkret angewendet. Es werden gemeinsam praxisorientierte Fallstudien gelöst, sowie handlungsorientierte Laborpraktika durchgeführt. Des Weiteren wird in Präsentationen, Diskussionen und Rollen- und Planspielen Sozialkompetenz vermittelt und gefördert.

Weitere Informationen: Studieren an der FFHS


4. Die geografische Reichweite

In einer ersten Phase ist die FFHS in der deutschsprachigen Schweiz tätig. Sie unterhält Regionalzentren in Zürich, Basel, Bern und Brig. Zu einem späteren Zeitpunkt soll das Angebot evt. auch auf die italienisch- und französischsprachige Schweiz ausgeweitet werden.
Auf Grund von Kooperationen mit ausländischen Fachhochschulen und einem stetigen Anstieg des Bekanntheitsgrades im Ausland stellt die FFHS zudem eine interessante Alternative für Studierende aus dem nahen Ausland dar. Ebenso kann das Modell ins Ausland exportiert werden.

Weitere Informationen: Regionalzentren und Studienorte


5. Die Qualität der Lehre

Die FFHS verfolgt das Ziel einer über alle Regionalzentren hinweg einheitlichen, qualitativ hoch stehenden Lehre. Die Dozierenden der FFHS haben ein Hochschulstudium absolviert und kennen sich in der Erwachsenenbildung aus. Sie sind Spezialisten aus den verschiedensten Bereichen sowie aus der Forschung, die bereit sind, ihr reichhaltiges Wissen und Können weiterzugeben.

Die FFHS bindet ihre Dozierenden in die Ausgestaltung ihrer Studiengänge mit ein. Die in Fachbereichen organisierten Dozierenden und insbesondere deren untereinander vernetzte Fachbereichsleitenden, beteiligen sich aktiv am Aufbau einer, über alle Regionalzentren hinweg einheitlichen, hohen Unterrichtsqualität.
Die Dozierenden werden von der FFHS zu Teledozenten ausgebildet. Die Qualität der Lehre wird mittels Erhebungen und spezifischer Analysen regelmässig gemessen. Bei Bedarf werden entsprechende korrigierende Massnahmen durchgeführt.


6. Die Ziele der Aus- und Weiterbildung

Die FFHS bildet qualifizierte Berufsleute aus, ohne sie dem Arbeitsmarkt zu entziehen. Die Absolventen zeichnen sich durch einen hohen Grad an Selbstorganisation und Problemlösungsfähigkeit aus. Diese beiden Schlüsselqualifikationen werden im Verlauf des berufsbegleitenden Fernstudiums erworben.

Das Fernstudium ermöglicht die direkte Umsetzung neuerworbenen Wissens durch die Studierenden. Die FFHS pflegt den Wissenstransfer von der Hochschule in die Praxis. Dieser wird insbesondere durch den berufsbegleitenden Charakter der Ausbildung garantiert. Die FFHS fördert wissenschaftliches Arbeiten mit direktem Praxisbezug. Dabei sind Fragestellungen aus den Betrieben der Studierenden willkommen.


7. Die Ziele der angewandten Forschung & Entwicklung sowie Dienstleistungen

Mit einer zentralisierten Stabsstelle Forschung (SF) soll schulübergreifend eine effektive und effiziente Akquisition, Abwicklung und Verwertung aller aF+E/DL-Projekte sichergestellt werden.

Die SF soll dabei in allen Forschungsaktivitäten den Innovationsgeist fördern und für die Berücksichtigung übergreifender Vorgaben und Rahmenbedingungen sorgen, wie z.B. strategisches Projekt-Portfolio (Selektion und Priorisierung der Projekte), Synergien zwischen den Departementen und Instituten, fachliche Abhängigkeiten, Qualität und Nachhaltigkeit der Ergebnisse und der Kontakte sowie optimaler, gemeinsamer Umgang (Aufbau, Pflege und Nutzung) mit der Infrastruktur und den Wissensressourcen.

Weitere Informationen: angewandte Forschung & Entwicklung sowie Dienstleistungen


8. Wissenschafts- und Berufsorientierung

Die FFHS bereitet durch praxisorientierte Studien auf berufliche Tätigkeiten vor, welche die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern. Auf der Bachelor-Stufe vermittelt die FFHS den Studierenden Allgemeinbildung und Grundlagenwissen und bereitet auf einen berufsqualifizierenden Abschluss vor. Das Studium an der FFHS auf Bachelor-Stufe befähigt ihre Studierenden die berufliche Tätigkeit nach den neuesten Erkenntnissen von Wissenschaft und Praxis auszuüben, selbständig oder innerhalb einer Gruppe Methoden zur Problemlösung zu entwickeln und anzuwenden, Führungsaufgaben und soziale Verantwortung wahrzunehmen, sich erfolgreich zu verständigen sowie ganzheitlich und fächerübergreifend zu denken und zu handeln. Auf der Master-Stufe vermittelt die FFHS, basierend auf einer interdisziplinären Studiengestaltung mit angewandt-wissenschaftlicher Ausrichtung, den Studierenden vertieftes, spezialisiertes und forschungsgestütztes Wissen und bereitet sie auf einen weiter gehenden berufsqualifizierenden Abschluss vor.


9. Die angestrebte Marktstellung

Unsere Absolventen sollen der FFHS in der Schweizer Wirtschaftswelt zu einem erstklassigen Wahrnehmungsbild verhelfen. Dieses gute Wahrnehmungsbild unserer Hochschule stellt sicher, dass sich die FFHS in ihrem Marktsegment (Distance Learning) als beste Fachhochschule im Vergleich zu anderen Hochschulen behaupten kann.

Im Bereich des Hochschulabschlusses will die FFHS, durch eine gute Qualität und ein nutzbringendes Preis-/Leistungsverhältnis, in der Schweiz der bevorzugte Anbieter für Fernstudien auf Fachhochschulniveau sein. Wir wollen den in diesem Geschäftsfeld wesentlichsten Marktanteil erarbeiten und diesen halten.


10. Die internationale Ausrichtung

Die FFHS ist eingebunden in ein Netzwerk von über 40 europäischen Fachhochschulen und deren Know-how. Das Studienangebot ist EU-kompatibel.

Die FFHS gestaltet Ihre Studiengänge gemäss den Richtlinien der Bologna-Deklaration.

Weitere Informationen: Bologna/ECTS