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Bedarfsgerechte Rechnungslegung und Berichterstattung für schweizerische Nonprofit-Organisationen (NPOs)

Das erste bewilligte KTI-Projekt (Drittmittelvolumen von CHF 560‘000) ist dem Thema einer bedarfsgerechten Rechnungslegung und Berichterstattung für schweizerische Nonprofit-Organisationen (NPOs) gewidmet. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Verwaltungsmanagement IVM (Prof. Dr. Andreas Bergmann) und dem Zentrum für Accounting und Controlling ZAC (Prof. Dr. Marco Passardi) der ZHAW wird das IMI (Prof. Dr. Daniel Zöbeli / Projektleitung) in den Jahren 2010 und 2011 das derzeitige schweizerische NPO-Rechnungslegungsmodell vertieft beurteilen; dies mit dem Ziel, darauf aufbauend ein einfaches, aber effizientes System zu entwickeln, um Nonprofit-Organisationen, Standardsettern, Gesetzgebern und Branchenorganisationen die notwendigen Entscheidungsgrundlagen und Arbeitsinstrumente zur Verfügung zu stellen. Anhand der Rechnungslegungspraxis 2009 wird umfassend überprüft, inwiefern sich die ursprünglichen Zielssetzungen der FER-Fachkommission und anderer regulierender Institutionen erfüllt haben. Zudem soll eine breit angelegte Stakeholder-Analyse den heutigen Bedarf an ein umsetzbares NPO-Reportingmodell aufzeigen. Es wird dabei auch abgeklärt, unter welchen Bedingungen spezifische Branchenlösungen (z.B. für Entwicklungshilfsorganisationen, Förderstiftungen oder Heime & Werkstätten für Behinderte sowie weitere (inter)nationale Benchmarks übernommen bzw. adaptiert werden können und welche der bisherigen Regularien vereinfacht, zusammengefasst bzw. harmonisiert werden sollen. Erstmals wird somit die jährliche Rechenschaft von schweizerischen Nonprofit-Organisationen systematisch untersucht. Die zu entwickelnden Konzepte und Systeme sollen einen grundlegenden Beitrag zur Strukturierung und Optimierung der Corporate Governance von NPOs leisten. Zahlreiche Umsetzungshilfen werden den NPOs konkrete Anhaltspunkte geben, um ihre jährliche Rechenschaft sowohl kohärenter, effizienter als auch wirtschaftlicher zu gestalten. Durch die erhöhte Transparenz soll das Vertrauen der Öffentlichkeit nachhaltig gesteigert werden.
Die Entscheidungsgrundlagen zur Überarbeitung der NPO-Rechnungslegungsvorschriften (FER 21) für Spenden sammelnde und staatlich subventionierte NPOs werden im Auftrag der Fachkommission Swiss GAAP FER und der Zertifizierungsstelle ZEWO erarbeitet.
Am KTI-Projekt sind folgende Praxispartner beteiligt:

  • SwissFoundations
  • DEZA
  • Curaviva
  • Eidgenössische Stiftungsaufsicht
  • Rega
  • Schweizer Paraplegiker Stiftung
  • Pricewaterhouse Coopers
  • Centre for Philanthropy Studies (CEPS) der Universität Basel

Im Rahmen des zweiten bewilligten KTI-Projekts (Drittmittelvolumen von CHF  425‘000) werden das IMI (Prof. Dr. Daniel Zöbeli), das Institut für Nonprofit- und Public Management der FHNW (Emilio Sutter / Projektleitung und Prof. Dr. Axel Schilling), das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern (Prof. Dr. Linard Nadig und Stephan Hunziker) sowie das Dipartimento Scienze Aziendali e Sociali (DSAS) der SUPSI (Domenico Ferrari) in den Jahren 2010 und 2011 ein für die gesamte Schweiz massgebliches Internes Kontrollsystem (IKS) für staatlich subventionierte Nonprofit-Organisationen entwickeln. Zusammen mit den Praxispartnern – den Kantonen Baselland, Wallis, Tessin, Aargau und Zug sowie der  Revisionsgesellschaft  Mattig-Suter & Partner – wird ein IKS-Leitfaden mit einem entsprechenden Online-Tool in den drei Landessprachen der Schweiz erstellt. Damit soll ein wichtiger Beitrag geleistet werden, um die bislang noch verschiedenen und zum Teil widersprüchlichen eidgenössischen, kantonalen und regionalen Empfehlungen und Regulierungen zu vereinheitlichen.

 Kontakt: Prof. Dr. Daniel Zöbeli

Controlling Concept Nonprofit Organisations
Das Projekt trägt der zunehmenden gesellschaftlichen, volkswirtschaftlichen und beschäftigungspolitischen Bedeutung von wohltätigen Organisationen Rechnung. Dazu wird insbesondere für grosse Nonprofit-Organisationen ein integrales Modell des finanziellen Controllings entwickelt, welches auch die gängigen schweizerischen Rechtsnormen (neues Rechnungslegungsrecht, Swiss GAAP FER 21, Swiss Foundation Code, Swiss NPO Code etc.) sowie die internationalen Trends im Bereiche von Finance und Controlling berücksichtigt und weiterentwickelt.

Kontakt: Prof. Dr. Daniel Zöbeli


Entwicklung eines careerPortfolio-Prototyps
Mit der Entwicklung eines ePortfolio-Prototyps als unterstützendes Instrument bei der Berufseinmündung von Hochschulabsolventen soll aufgezeigt werden, wie nutzbringend ein solches Instrument sein kann. Im Rahmen der Entwicklung wird auf sämtliche Bedürfnisse der Stakeholder Rücksicht genommen. Es sollen alle relevanten Aspekte wie Technologie, Datenschutz, Anwendungssituationen, Kompatibilität usw. berücksichtigt werden. Es werden internationale «Best Practices» analysiert und bei der Entwicklung berücksichtigt.

Kontakt: Cornel Müller


ePortfolio-Portal careerportfolio.ch

Das ePortfolio-Portal (www.careerportfolio.ch) soll einerseits das Thema «ePortfolio» bekannter machen und die Stakeholder betreffend Chancen und Risiken sensibilisieren und anderseits zur Bildung einer „Community“ dienen. Ziel ist es, ein ePortfolio-Konzept CH ins Leben zu rufen, bei dem wichtige Stakeholder wie Universitäten, Hochschulen, andere Schulen, Industrie, Berufsberatungen, RAV usw. partizipieren; ganz nach dem Vorbild unseres österreichischen Nachbarn.

Kontakt: Cornel Müller


Arbeitsmarkt-Ontologie
Mit dem Aufbau und der Weiterentwicklung einer Arbeitsmarkt-Ontologie soll ein wichtiger Schritt in Richtung «Semantic HR Web» gemacht werden. Aufgrund der Intransparenz auf dem Arbeitsmarkt könnten ontologiebasierte Such- und Matching-Tools signifikante Qualitätsverbesserungen bringen und sowohl für Arbeitsuchende als auch für Unternehmen hinsichtlich diverser Aspekte von Nutzen sein.

Kontakt: Cornel Müller


Swiss Virtual Campus Project «Value Analysis and Value Controlling (VAVC)»
In Zusammenarbeit mit Branchenverbänden und anderen Bildungsinstitutionen wird ein praxisbezogener Blended Learning-Kurs entwickelt, welcher die zentralen Bestandteile des finanziellen Controllings behandelt. Er soll aufzeigen, dass ein strategisches „Wertmanagement“ eine notwendige Bedingung für den langfristigen Unternehmenserfolg ist. Die modernen und die bewährten Methoden der Investitions- sowie der Kosten- & Leistungsrechnung werden kritisch hinterfragt – genauso wie die aktuellen Entwicklungen von betrieblichen Kennzahlen- und Analysesystemen. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite.

Kontakt: Dr. Daniel Zöbeli

 

Abgeschlossene Projekte

Abgeschlossene Projekte des Instituts für Management & Innovation (IMI) finden Sie hier.

 

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